Pferdesport-Online.com: Aufgesattelt!

Wir nehmen ab sofort auch Sattler in unserer Datenbank auf.

„Schnell finden, statt langem Suchen!“ Dieser Leitsatz ist bei der einzigartigen SERVICE-App Pferdesport-Online.com Programm. Ab sofort findet man über die Adress-Datenbank nicht nur Ställe, Hufschmiede, Tierärzte, Therapeuten und Ausbilder sondern auch Kontaktdaten von Sattlern. „Unser Ziel ist es, nach und nach sämtliche Service-Bereiche im Pferdesport auf unserer App zu vereinen“, sagt Geschäftsführerin Karin Schindler. Das Repertoire des niederösterreichischen Start-Up-Unternehmens ist dabei keinesfalls nur auf das Inland beschränkt. Auch Anbieter aus Deutschland und der Schweiz können gesucht und gefunden werden.

Dieses Service wird ab sofort um Sattel-Dienstleister erweitert. Die Suche nach guten Sattlern in der näheren Umgebung gestaltet sich oft als schwierig. Ist im Stall oder bei befreundeten Pferdebesitzern keiner bekannt, musste man sich bisher mit einer laufwendigen Suche im Web Abhilfe verschaffen. Damit ist jetzt Schluss. App und Website funktionieren standortbasiert und liefern dem User Adressen und Angebote innerhalb eines gewünschten Suchradius. Damit können Sattler mit nur einem Klick ausfindig gemacht und direkt über die App kontaktiert werden.

Über Pferdesport-Online.com:
Gegründet wurde Pferdesport-Online.com von den beiden Niederösterreicherinnen Karin Schindler und Andrea Grob. Die Idee zur App-Innovation entstand aus der langjährigen Erfahrung im Pferdebereich. Als Stallbetreiber und begeisterte Reiterinnen wissen die beiden um die kleinen und größeren Alltagsprobleme von Pferdebesitzern Bescheid. „Es hat uns schon immer gestört, dass es so umständlich ist, einen neuen Reitstall oder im Notfall die Kontaktdaten eines Tierarztes zu finden. Und da man das Mobiltelefon immer und überall dabei hat, ist uns die Idee der mobilen App-Datenbank gekommen“, erinnert sich Karin Schindler. Gegründet am 23. Dezember 2016 leisteten die beiden in den ersten Monaten wahre Pionierarbeit im Sammeln von Kontaktdaten. Die harte Arbeit machte sich bezahlt. Nach den ersten acht Monaten kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden. Die App wurde rund 4000 Mal heruntergeladen. Mittlerweile führt sie Kontaktdaten von 850 Tierärzten und Therapeuten, 900 Hufschmieden, 1800 Stallungen, 600 Ausbildern und ab sofort auch von rund 560 Sattlern im gesamten deutschsprachigen Raum.

Die breitgefächerte Servicepalette wird durch einen Marktplatz für Privatanbieter, aktuelle Aktionen von Pferdesport-Unternehmen und einen privaten Bereich fürs eigene Pferd mit hilfreichen Erinnerungsfunktionen (beispielsweise für den nächsten Impftermin) ergänzt.


Sie sind Sattler und finden sich in unserer Datenbank noch nicht wieder? Dann nehmen sie über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 Kontakt mit uns auf!


 

We want you! Blogger gesucht!

Ihr seid pferdeaffin, interessiert an neuen Produkten und wollt eure Erfahrungen schriftlich weitergeben? Dann laden wir euch dazu ein, unsere Service-App Pferdesport-Online.com zu testen!

Wir sind ein junges dynamisches Unternehmen, arbeiten unermüdlich an unserer Weiterentwicklung und wollen dem User den bestmöglichen Service bieten. Dabei gehen uns die Ideen so schnell noch nicht aus. In den vergangenen acht Monaten hat sich Pferdesport-Online.com stetig verändert und ist gewachsen. Neue Bereiche kamen hinzu und haben die Adressdatenbank erweitert. Wir strecken uns nach der Decke und haben noch so einiges in petto.

Bei der Evaluierung unserer App sind wir allerdings auf Eure Meinung angewiesen. Es interessiert uns, was User von den Funktionen der App halten, welche Ideen sie haben und was ihnen nicht so gefällt.

Daher suchen wir begeisterte BloggerInnen, die unsere App testen und bewerten!

Auf dem schweizerischen IPV-CH-Blog musste unsere Pferdesport-Online.com-App schon einem ersten Test standhalten.  Und konnte auf ganzer Linie überzeugen.

IPV-CH
Der IPV-CH-Blog hat unsere App auf Herz und Nieren geprüft. Foto: (c) Screenshot http://www.ipvch-blog.ch

Wir wollen noch mehr Rückmeldungen, Anregungen und natürlich auch konstruktive Kritik.


Bist Du daran interessiert, unsere kostenlose App zu testen und darüber zu schreiben? Dann nimm für weitere Informationen über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 Kontakt mit uns auf!


Wir freuen uns auf Dein Feedback!

Pferdewissen: Gut geschützt durchs Jahr

Gesundheitsvorsorge ist auch beim Pferd ein großes Thema. Aber wieso sollte man sein Pferd impfen? Und welche Impfungen gibt es überhaupt?

Impfungen zählen auch bei unserer vierbeinigen Sportpartnern zu einer der erfolgreichsten prophylaktischen Maßnahmen, um vor Erkrankungen zu schützen. Das regelmäßige Impfen des Pferdes schützt dabei nicht nur das Individuum, sondern die gesamte Pferdepopulation. Denn ist ein Großteil der Pferde durch Impfungen geschützt kann die Ausbreitung von Infektionskrankheiten möglichst gering gehalten werden.

 Wieso hilft eine Impfung?
Pferde werden wie der Mensch durch ein körpereigenes Immunsystem geschützt. Durch die Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen werden Krankheitserreger, die in den Körper eindringen, bekämpfen. Zudem baut das Immunsystem so genannte Gedächtniszellen auf, die einen einmal bekämpften Erreger auch nach Jahren wiedererkennen und somit effizienter abwehren können. Auf dieses geniale Selbstheilungsprinzip greift auch die Impfung zurück, indem abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder deren Bestandteile in den Körper injiziert werden und das Abwehrsystem darauf reagiert.
Besonders bei Pferden, die häufig den Stall verlassen, um auf Turnieren anzutreten, sind Impfungen notwendig. Sie treffen  auf eine Vielzahl an fremden Pferden. Bei einer Infektion wird der Krankheitserreger auch in den heimischen Stall verschleppt, wodurch er sich rasend schnell ausbreiten könnte.

 Welche Impfungen gibt es?
Eine obligatorische und daher wohl auch eine der wichtigsten Impfungen ist jene gegen das Equine Influenzavirus (EIV), umgangssprachlich unter Pferdegrippe bekannt. Nach einer Grundimmunisierung durch zwei Impfungen im Abstand von sechs Wochen sollte alle sechs Monate eine Wiederholungsimpfung folgen. Die Viren verändern ihre Zusammensetzung und entziehen sich damit der Kontrolle des Immunsystems. Pferdegrippe ist hoch ansteckend und leicht über durch Atemluft übertragbar. Infizierte Pferde leiden unter Erkrankungen der oberen Atemwege. Durch die allgemeine Schwächung des Immunsystems sind die Pferde auch auf andere bakterielle Infektionen anfällig. Für die Teilnahme an Pferdesportlichen Veranstaltungen ist die Influenza-Impfung Pflicht!

Pferdegrippe
Die Influenza-Impfung muss halbjährlich aufgefrischt werden. Foto: (c) pferdenews.eu

 Ebenso wichtig ist eine Schutzimpfung gegen Tetanus. Der Erreger ist praktisch überall im Umlauf. Schon eine kleine Wunde kann für eine Infektion ausreichend sein. Eine Heilung ist nach Infektion nur sehr selten möglich. Die Infektionszeit bei Tetanus beträt zwischen einem Tag und vier Wochen. Die Pferde leiden an Steifigkeit, Nickhaut-Vorfall, allgemeiner Unruhe, hohem Fieber und Problemen bei Kot- und Harnabsatz. Die Krankheit führt in vielen Fällen innerhalb von drei bis 14 Tagen nach Eintreten der ersten Symptome zum Tod des Tieres. Vorgebeugt wird durch einer Grundimmunisierung, die aus zwei Teilen besteht. Ein Jahr darauf folgt die erste Wiederholungsimpfung, die sich dann alle zwei bis vier Jahre wiederholt.

 Bei Pferdebesitzern besonders gefürchtet ist das Equine Herpesvirus, das in fünf unterschiedlichen Formen auftritt. Von vergleichbar ungefährlichen Atemwegserkrankungen bis hin zum akuten Tod des Pferdes, kann der Krankheitsverlauf sehr unterschiedlich aussehen. Die Viren werden meist mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Durch die hohe Infektionsgefahr kann aber auch schon indirekter Kontakt etwa durch Stallbesucher zu einer Übertragung führen.

Der EHV-1-Erräger schlummert indes schon in den meisten Pferdekörpern. Bei rund 90 % aller Pferde könne der Virus im Blut nachgewiesen werden. Die meisten Pferde infizieren sich bereits in jungen Jahren mit dem Erreger. Bei einer Schwächung des Immunsystems kann sich dieser jederzeit in Erscheinung treten. Infizierte Pferde tragen den Virus ein Leben lang im Körper.

Es gibt die Möglichkeit sein Pferd gegen EHV-1 und EHV-4 impfen zu lassen, die nach drei bis sechs Monaten aufgefrischt werden müssen. Sinnvoll ist die Impfung außerdem nur, wenn der gesamte Pferdeschutz im Stall geimpft wurde.

 Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Pferd auch im Hinblick auf andere Krankheiten, wie die in den vergangenen Jahren immer wieder auftretende Druse oder Tollwut, impfen lassen. Es empfiehlt sich in diesem Fall immer zuerst ein individuelles Beratungsgespräch mit dem behandelnden Tierarzt zu führen.


Nie mehr vergessen!
Die Pferdesport-Online.com-App bietet dir die optimale Möglichkeit um garantiert keine Impfung mehr zu vergessen. Im Bereich „Mein Pferde“ kannst du ein profil für jeden deiner Vierbeiner anlegen und wichtige Daten sichern. Mittels Erinnerungsfunktion erinnert die App an jeden Impf- und Entwurmungstermin.
Somit geht’s gut geschützt durchs ganze Pferdesportjahr! 


 

Pferdewissen: Das weiche Zwischenstück

Es gibt sie in allen Farben und Formen, mit Glitzer und ohne Glitzer, bestickt oder unbestickt – Satteldecken und Schabracken sind das weiche Zwischenstück zwischen Sattel und Pferderücken. Doch was ist ihr eigentlicher Nutzen und wie erkennt man gute Qualität?

Wozu eine Satteldecke?

Bei vielen Reitern gibt es laufend den Hype um die perfekte Sattelunterlage. Dabei entscheidet meist die optische Erscheinung des Stückes. Farbe und Form müssen gefallen und zum restlichen Equipment passen. Aus rein funktionaler Sicht hat eine Satteldecke oder Schabracke allerdings keinen essentiellen Nutzen. Denn genau genommen erfüllt sie lediglich die Aufgabe, den Sattel vor Schmutz und Schweiß zu schützen. In früheren Zeiten wurden dafür einfache Filzdecken verwendet. Mit der Weiterentwicklung des Reitsports und damit auch des Equipments sind diese anderen Formen und Materialien gewichen.

Gut oder schlecht?
Die Qualitätsunterschiede bei Satteldecken und Schabracken sind teils enorm. Mit ein paar einfachen Tipps kann aber auch ein Laie gleich erkennen, welches Produkt qualitativ hält, was es verspricht. Prinzipiell gilt, je fester das Material, desto besser die Decke. Eine Satteldecke sollte sich nicht leicht verformen lassen. Denn durch die Bewegung des Sattels auf dem Pferderücken könnte diese Falten schlagen und am Pferderücken reiben oder Druckstellen entstehen lassen. Daher eher auf klein gesteppte Decken setzen. Diese sind im Normalfall stabiler.

Wichtig ist auch, dass die Satteldecke oder Schabracke anatomisch geformt ist und sich der Form des Pferderückens bestmöglich anpasst. Ansonsten kann es sein, dass die Decke über dem Wirbelkanal spannt.

Ein alter Geheimtipp aus früheren Zeiten sind Filzdecken. Sie passen sich dem Pferderücken weitaus besser an als Baumwolldecken. Einziger Nachteil: vor allem im neuen Zustand rauen sie das Fell oft auf und sind schwerer zu reinigen.

  

Coming Soon:
Schon bald finden Sie in der umfangreichen Pferdesport-Online.com-Datenbank nützliche Adressen von Sattlern im gesamten deutschsprachigen Raum. Wie gewohnt mit einem Klick findet die App Sattler in Ihrem nahen Umkreis. Der nächste Beratungstermin muss also nicht mehr auf sich warten lassen!


Sie sind Sattler und möchten in die Pferdesport-Online.com-App aufgenommen werden? Dann nehmen Sie über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 mit uns Kontakt auf!


Pferdesport-Online.com on Tour: Sponsoring des CDN-A* Kreuttal

Spannende Cupwertung, strahlende Siegergesichter und tolle Sachpreise: auf der dritten und letzten Etappe der diesjährigen Sponsoring-Saison von Pferdesport-Online.com wurden wieder sehenswerte Dressurleistungen mit tollen Preisen belohnt.

Im Rahmen des CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal fand die diesjährige Sponsoring-Saison von Pferdesport-Online.com einen würdigen Ausklang. Nach der Vergabe von attraktiven Sachpreisen bei den Landesmeisterschaften in Gerasdorf wurde in Kreuttal im Namen des niederösterreichischen Start-Up-Unternehmens sogar ein eigener Cup ausgetragen. Die Ergebnisse dreier Bewerbe der Klasse S, verteilt über alle drei Turniertage, wurden zur Auswertung des Dressurcups Kleine Tour herangezogen. Siegerin und Platzierte wurden mit Siegerdecke, Schabracken und Fliegenhauben zur Verfügung gestellt von Pferdesport-Online.com belohnt.

„Das Turnier war für uns ein schöner Saisonabschluss. Die Teilnehmer haben tolle Leistungen gezeigt und schlussendlich haben wir ein würdiges Siegerpaar gefunden“, sagt Geschäftsführerin Karin Schindler. Das siegreiche Duo ging für den Reitsportclub Wien an den Start. Sabine Dürrheim und ihr Dänischer Hengst Glückskeks durften schlussendlich die Ehrenrunde, eingekleidet mit der hübschen neuen Siegerdecke, anführen und strahlten mit den übrigen Platzierten um die Wette.

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Das Veranstalter-Paar Cornelia und Nicolas Hausammann gratulierten Sabine Dürrheim zum Cup-Sieg.

Vom Sport für den Sport
Pferdesport-Online.com versteht sich als umfangreicher Dienstleister im Pferdesportbereich. Ihr Engagement für den Pferdesport wollen Karin Schindler und Andrea Grob dabei nicht nur mit der einzigartigen App, sondern auch mit der Förderung des Sports ausdrücken.

„Da wir selbst aus dem Sport kommen und tagtäglich mit Pferden arbeiten, ist es uns ein großes Anliegen, den Pferdesport im Rahmen unserer Möglichkeiten zu fördern“, erklärt Karin Schindler. In der diesjährigen Saison standen drei attraktive niederösterreichische Turniere auf der Sponsoring-Liste. Neben dem CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal (NÖ) durften sich bereits die Teilnehmer der Wiener Landesmeisterschaften der Ländlichen Reiter Dressur in Gerasdorf sowie der Wiener Landesmeisterschaft Pony Dressur (ebenfalls in Gerasdorf) über Sachpreise des Start-Up-Unternehmens freuen.

Die Ergebnisse des CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal gibt es HIER.


Wir sollen auch Ihr Turnier unterstützen? Dann nehmen Sie über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 Kontakt mit uns auf!


 

„Die Leidenschaft spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder“

EQUIVA gilt als einer der größten Rundum-Versorger für Pferd und Reiter und tritt auch als großzügiger Sponsor des Pferdesports immer wieder in Erscheinung. Geschäftsführerin Michaela Bernold spricht im Interview über die Faszination des Partners Pferd, die Faszination der EQUIVA-Stores und die Faszination der Momente als Sponsorin.

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„Wir wollen an der Basis Begeisterung fürs Pferd schüren!“ Michaela Bernold, Geschäftsführerin von EQUIVA Austria hat sich u.a. dem Sponsoring des Breitensports verschrieben. Foto: (c) privat.

 

Frau Bernold, welche Philosophie steckt hinter EQUIVA?
Michaela Bernold: EQUIVAs Vision ist es, die Freude am Pferd und alle Aktivitäten rund um dieses wundervolle Lebewesen zu fördern, und Reiten für alle Pferdefans zu einem noch schöneren Erlebnis zu machen.

In Zeiten des Internet-Shoppings setzten viele Unternehmen vor allem auf den Online-Versand. Merkt man einen Trend weg vom Face-to-Face-Verkauf hin zu mehr Online-Bestellungen?
Ja, es gibt diesen Trend. Dennoch kommen unsere KundInnen nach Möglichkeit lieber in unsere Stores. Es ist doch ein ganz anderes Ambiente, das ein gut sortiertes Reitsportfachgeschäft bietet. Die Ware angreifen zu können, sich durch das Angebot inspirieren zu lassen, der Geruch von feinem Leder und duftendem Pferdefutter… das schätzen unsere KundInnen.

In Österreich betreibt EQUIVA derzeit sieben Filialen. Gibt es weitere Expansionspläne?
Ja, die gibt es. Spätestens 2019 geht die Expansion in die nächste Runde. Geplant sind österreichweit rund 20 Standorte.

Wie intensiv ist die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen EQUIVA Austria und EQUIVA in Deutschland?
Wir kooperieren sehr eng und arbeiten an einer einheitlichen Strategie, die uns wirtschaftlich viele Vorteile bringt und uns ebenso in der Gesamtentwicklung – auch auf Sortimentsebene – besser macht.

Spricht man von großen Pferdesporthäusern sind vielen vor allem Krämer und Loesdau ein begriff. Was hebt EQUIVA von der Konkurrenz ab?
Ich denke, es ist die Leidenschaft. Die Leidenschaft hat mich vor Jahren dazu ermutigt aus meinem völlig anderen Berufsleben auszusteigen und EQUIVA Österreich aufzubauen. Die Leidenschaft der BewerberInnen war damals – und ist auch heute noch – das ausschlaggebende Auswahlkriterium um bei EQUIVA Fuß zu fassen. Das spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder. Ob in der Administration, im Einkauf oder in der Beratung – Wir lieben Pferde und alles, was damit zu tun hat! Sämtliche MitarbeiterInnen haben selbst Pferde und sind im Reitsport aktiv. Wir kennen also ganz genau die Bedürfnisse unserer KundInnen und richten unser Sortiment bestmöglich danach aus. Wir arbeiten ständig an der Entwicklung neuer, pferde- und reiterInnengerechter Produkte unter unseren Exklusivmarken 4riders, 4horses und Goldhorse. Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam mit Tierärzten und Spezialisten bestes Pferdefutter zum besten Preis-/Leistungsverhältnis. Abgerundet wird unser Sortiment letztendlich durch bekannte und beliebte Marken, die in keinem Reitsportfachmarkt fehlen dürfen. Wir sehen uns als kompetenter Rundumversorger.

EQUIVA setzt sich in Österreich besonders für den Nachwuchs- und Breitensport ein, in Niederösterreich etwa werden die EQUIVA Einsteigertrophy und der EQUIVA Pony- und Kleinpferdecup ausgetragen. Für einen Sponsor ist es im Normalfall attraktiver mit bekannten Gesichtern oder bei Veranstaltungen mit großer medialer Reichweite zu unterstützen. Weshalb hat sich EQUIVA ganz bewusst für Einsteiger und den Breitensport entschieden?
Weil wir genau an dieser Basis die Begeisterung schüren wollen. Diese Basis entscheidet nicht nur über die Zukunft der Pferde und des Pferdesports in unserem Land, sondern auch über die Zukunft der gesamten Wertschöpfungskette die damit verbunden ist, z.B. Trainer, Züchter, Hufschmiede, Tierärzte, Landwirte, Einstellbetriebe, Handel, Transportunternehmen, Tourismus, uvam.

Sie sind bei vielen Siegerehrungen persönlich dabei, um die Sachpreise zu übergeben. Gab es bei den Turnieren einen Moment oder eine Leistung, die sie besonders beeindruckt oder gerührt hat?
Diese Momente gibt es immer wieder und ich liebe sie. Das können ganz unterschiedliche Erlebnisse sein. Einmal ist es die besondere Harmonie, die ein Pferd-/Reiterpaar ausstrahlt, einmal ist es eine besonders schön gerittene Lektion, einmal ein spektakulärer Sprung. Es berührt mich auch sehr, wenn Freunde und Familie am Rand mitfiebern und wenn ich die strahlenden Augen der Platzierten sehe. Besondere Freude bereiten mir auch jedes Mal die Führzügelklassen. Es ist einfach schön, wenn Eltern, Kinder und Ponys hier mit Feuereifer dabei sind. Ich gestehe, hier hat mich bei so mancher Siegerehrung schon mal ein „Rührungstränchen“ gedrückt.

Als Reiterin und Sponsorin sind sie in der Pferdewelt verwurzelt und auch auf Turnieren zugegen. Wie sehen Sie die derzeitigen Entwicklungen im österreichischen Pferdesport?Leider hat der Pferdesport in Österreich noch immer nicht den Stellenwert, den wir uns wünschen. Umso schöner ist es zu sehen, dass die Starterzahlen auf den Turnieren stetig steigen. Das gibt zumindest einen kleinen Funken Hoffnung.

Oft scheint es der Pferdewelt intern an Einigkeit zu fehlen. Ist es gerade Sponsoren wie EQUIVA möglich, wieder mehr Einigkeit herzustellen?
Definitiv und es ist eine schier unerreichbare Vision für EQUIVA als Sponsor hier eine Einigkeit herstellen zu können. Es gibt so viele Punkte und Themen, wo aus unserer Sicht Handlungsbedarf besteht und Synergien genutzt werden könnten, um den Pferdesport zu stärken. Aber wir sind dran und bringen unsere Ideen ein, wo es möglich ist und diese gerne gehört werden. Ein Beispiel dafür ist unser heuer ins Leben gerufene AWÖ Next Young Stars Cup, wo wir den Züchtern unserer tollen Österreichischen Warmblutpferde den Rahmen bieten, ihre Pferde direkt auf großen Turnieren präsentieren zu können. So haben wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: Das Österreichische Warmblut wird als Rasse hervorgehoben, die ZüchterInnen bekommen eine vor Publikum moderierte Beurteilung im Rahmen einer Materialprüfung, die potentiellen Interessenten sind vor Ort am Turnier und müssen nicht extra zu einer Verkaufsveranstaltung… um nur einige der Vorteile dieser Kooperation zu nennen. Das verstehen wir unter Synergien erkennen und nutzen. Win-win-Situationen für alle Beteiligten zu schaffen, das ist unser Ziel.

Was macht für Sie persönlich die Faszination Pferd aus?
Wahrscheinlich habe ich mich auch mit diesem unerforschten, unheilbaren Virus infiziert, als ich zum ersten Mal als kleines Kind ein Pferd gerochen habe. Ich bin verrückt nach Pferden, seit ich denken kann. Mein größtes Glück ist es, mit unseren elf eigenen Pferden unter einem Dach leben zu können und diese Leidenschaft mit meiner Familie zu teilen.

 

Frau Bernold, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen und EQUIVA Austria weiterhin viel Erfolg!

 

 


Das ist EQUIVA:
Inhaber der EQUIVA Handels GmbH ist Torsten Toeller. Der damals 24-Jährige eröffnete im Jahr 1990 seinen ersten Fachmarkt für Tiernahrung und -zubehör in Erkelenz (Nordrhein-Westfalen). Inspiriert von US-amerikanischen Super-Pet-Stores entwickelte Toeller ein Konzept für europäische Heimtierbedarf-Fachmärkte. Ab 1992 entstanden Märkte im Franchise-System. Fünf Jahre später expandierten diese auch ins Ausland und Fressnapf wurde zur bekannten Marke.

Seit 2007 gehört auch die EQUIVA GmbH zur Fressnapf-Gruppe. Die EQUIVA Austria Handes GesmbH eröffnete zwei Jahre danach die ersten Stores in Österreich.

Mittlerweile ist EQUIVA an sieben Standorten in Österreich, einem Standort in Luxenburg und 56 Standorten in Deutschland zu finden. Das Pferdesportfachgeschäft führt über 20.000 Artikel im Sortiment und betreut in alleine in österreichischen Stores rund 39.000 registrierte Kunden. Die EQUIVA Austria GesmbH wird von den Geschäftsführern Michaela Bernold und Arno Dormann geleitet und beschäftigt rund 50 MitarbeiterInnen.