DIY: Pferdekekse selbst gemacht

Adventzeit ist Keksezeit. Gemütliche Winterabende bei Kerzenlicht, einer Tasse Tee und einem Teller voll unterschiedlicher Kekse lassen die Zeit bis Weihnachten wie im Flug vergehen. Zumindest die Gaumenfreude sollte auch den Vierbeinern nicht vorenthalten werden. Pferdeleckerlies können ganz einfach und schnell selbst zubereitet werden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Zutaten können je nach Vorliebe des jeweiligen Pferdes verändert werden. Ob Banane, Himbeeren, Apfel oder die klassische Karotte, beinahe alle Obst- und Gemüsesorten können zu duftenden Pferdeleckereien verarbeitet werden.

 Grundrezept Pferdeleckerlies:

  • 250 g Haferflocken
  • etwas Mehl
  • etwas Wasser
  • Zuckerrübensirup
  • 1 Karotte
  • 1 Banane

 Den Backofen auf 180 bis 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Haferflocken gemeinsam mit der geraspelten Karotte und der zerdrückten Banane in eine Schüssel geben und gut vermischen. Je nach Konsistenz Mehl, Wasser und Sirup unterheben. Die Zutaten sollen zu einer glatten Masse werden. Dann kleine Taler formen, auf ein Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den Ofen schieben.

Sobald die Leckerlies eine braune Farbe erreicht haben (nach ca. 20 Minuten), aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann können die kleinen Leckereien auch schon verfüttert werden!


Eine Anleitung für Fencheltaler findet ihr hier:  


 

Auf zum Weihnachtsputz!

Der Advent naht und viele nutzen die dunkle Zeit vor Weihnachten, um einen großen Weihnachtsputz einzulegen. Warum also nicht auch im Stall einmal wieder aufräumen?

Beim Öffnen des Sattelschrankes muss man schon aufpassen, dass einem nichts entgegenfliegt, Gerte, Handschuhe und Halfter liegen wild durcheinander und wo sind eigentlich die neuen Bandagen?
Wenn im Sattelschrank das Chaos ausbricht, ist eine große Aufräumaktion dringend nötig. Aber wohin mit so vielen Dingen, wenn nur wenig Platz vorhanden ist? Dann muss eventuell einfach euer Sattelschrank aufgepimpt werden! Wir haben uns im Web auf die Suche gemacht, und nach einem DIY-Video für den großen Umbau gesucht.

Wer die Low-Budget-Variante bevorzugt, findet in diesem Video Tipps, wie Alltagsgegenstände in der Sattelkammer zu neuen Aufgaben umfunktioniert werden können:


Ihr habt beim Putzen alte Reitsachen entdeckt, die nicht mehr passen, oder die ihr schlicht und einfach nicht mehr verwenden wollt? Kein Problem! Dann ladet sie ganz einfach und kostenlos auf dem Marktplatz der Pferdesport-Online-App hoch und bietet sie anderen Reitern zum Verkauf an!


 

Pferdewissen: 10 Tipps, woran man einen guten Stall erkennt

Jeder will nur das Beste für sein Pferd. Ein großer Faktor ist die Haltung. Sie hat starken Einfluss auf Physis und Psyche des Pferdes. Aber wie erkennt man bei der ersten Besichtigung, ob ein Reitstall gut ist? Wir haben 10 Tipps für dich!

  1. Erster Eindruck. Nicht umsonst sagt man, der erste Eindruck ist entscheidend. Also lasse die ersten eindrücke auf dich wirken und siehe dich genau um. Wirkt der Stall sauber und gepflegt? Schauen die Pferde gesund und entspannt aus? Wie wirken andere Einsteller bei der ersten Begegnung?
  2. Frische Luft. Haben die Pferde Paddockboxen, Koppelgang oder gar Offenstallhaltung? Bei Boxenhaltung sollte der tägliche Koppelgang absolutes Muss sein. Dabei dürfen die Koppeln natürlich nicht zu klein für die Anzahl an Pferden sein. Kläre auch, wie viel Zeit die Pferde auf der Koppel verbringen dürfen und ob sie vom Stall auf die Koppel gebracht und geholt werden. Die Koppeln sollten außerdem über einen wetterfesten Unterstand und Tränken verfügen. Ein Zugang zu Wiesenkoppeln im Sommer ist ein weiterer Bonus!
    Bei Offenstallhaltung gilt zudem darauf zu achten, dass es separate Boxenen gibt, in denen kranke oder verletzte Tiere von der Herde abgesondert werden können. Wichtig ist zudem, ob die Pferde sicher auf den Koppeln verwahrt werden. Daher Umzäunung und Tore checken!
  3. Freunde? Ausreichender Sozialkontakt ist für jedes Lebewesen wichtig. Kläre ab, ob dein Pferde alleine oder in der Gruppe auf die Koppel kommt, wer seine Boxennachbarn sind und wie die Gruppendynamik in der Herde aussieht. Verantwortungsbewusste Stallbetreiber können dir darüber Auskunft geben.
  4. Gute Nacht! Egal ob in Offenstall- oder Boxenhaltung. Ein guter Schlafplatz ist für die Erholung und die Psyche des Pferdes von großer Bedeutung. Gibt es im Offenstall einen abgesonderten Schlafbereich, eventuell mit Stroh aufgeschüttet? Wie groß sind die Boxen deines Pferdes? Kann es sich problemlos bewegen und umdrehen und auch ausgetreckt hinlegen? Man geht von einer idealen Mindestgröße von 3×4 Metern aus. Wie häufig wird die Einstreu gewechselt? Ist diese trocken und ausreichend hoch oder scheint der Boden durch?
  5. Mahlzeit! Was und wie häufig wird gefüttert? Heu sollte mindestens zweimal täglich zur Verfügung gestellt werden. In guten Ställen werden individuelle Fütterungswünsche (Müsli, Pellets etc.) berücksichtigt. Wichtig ist außerdem die Qualität des Raufutters. Hier empfiehlt es sich, einen Blick auf den Lagerplatz des Futters zu werfen. Wird dieses dementsprechend gut gelagert, wird der Stallbetreiber kein Problem damit haben, einem diesen zu zeigen.
  6. All inclusive. Wer kümmert sich um das Pferd, wenn man einmal keine Zeit hat? Kann man auch ruhigen Gewissens mal einen Tag nicht in den Stall fahren und weiß, dass das Pferd gut aufgehoben ist? Wirft jemand mehrmals täglich ein Auge auf das Pferde, sodass etwaige Verletzungen oder Erkrankungen sofort auffallen? Und wird im Notfall auch dementsprechend schnell gehandelt? Welche Leistungen sind inbegriffen und was muss man selbst erledigen? Wird das Pferd auf die Weide geführt? Werden ihm auf Wunsch Decke und Bandagen angelegt? Wird es gefüttert?
  7. Infrastruktur. Was hat der Reitstall sonst zu bieten? Gibt es Reitplätze? Sind diese beleuchtet? Ist eine Halle vorhanden? Kann man ausreiten gehen? Gibt es einen Wasch- und Putzplatz? Bekommt man einen ausreichend großen Schrank in der Sattelkammer? Wie ist die Sattelkammer gesichert? Gibt es einen Longierzirkel oder gar eine Schrittmaschine? Ist Hindernismaterial vorhanden?
  8. Arbeit. Auch Training muss sein. Man sollte vorher mit dem Stallbetreiber abklären, ob es stalleigene Trainer gibt oder ob auch externe Trainer für Stunden in den Stall kommen dürfen.
  9. Stinkt’s? Das Klima ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Wird der Stall ausreichend gelüftet und herrscht im Stall eine frische Luft? Und wir vertragen sich die Einsteller untereinander? Gibt es gemeinsame Aktivitäten und Feiern?
  10. Leistbar? Ein nicht unwesentlicher Faktor ist natürlich der finanzielle Aufwand. Ist der Stall erschwinglich? Und wie sind die Preise im Vergleich mit anderen Ställen der Region? Stimmen Preis- und Leistungsverhältnis überein?

Bist auch du auf der Suche nach einem neuen Stall? Wir helfen dir bei der Suche! Mit der Pferdesport-Online-App findest du mit nur einem Klick freie Ställe in deiner Nähe!


 

Klick and drive!

Pferdesport-Online.com macht mobil. Mit der neuen Funktion „Transport“ lässt sich der eigene Anhänger spielend leicht verkaufen, vermieten oder wird ganz einfach zum Taxi.

Der Transport des Pferdes ist für viele mit hohem Aufwand verbunden. Hat man keinen eigenen Anhänger muss man sich kurzerhand einen fahrbaren Untersatz mieten oder Bekannte bitten, einem auszuhelfen. Will man einen Hänger erwerben bringt das oft eine weite Anfahrt zum nächstgelegenen Händler mit sich.
Umgekehrt haben häufig auch Verkäufer ihre Liebe Not damit, den Hänger an den Mann zu bringen.

Kaufen & Verkaufen leicht gemacht
Die App Pferdesport-Online verschafft diesen Problemen mit dem neuen Feature „Transport“ nun Abhilfe. Ganz einfach können Anhänger über die Plattform zum Verkauf angeboten werden. Die Angebote werden dem User mit einem Klick standortbasiert am Mobiltelefon angezeigt. Die Anbieter können bei Interesse direkt kontaktiert werden.

Einfach vermieten
Der Anhänger steht bis auf ein paar Fahrten den Rest des Jahres nur leer in der Garage? Dann ist das Tool „Fahren“ genau das Richtige. Einfach und schnell kann man den unbenutzten Hänger zur Miete anbieten und damit anderen Pferdebesitzern eine echte Hilfe sein. Genauso findet man über die standortbasierte Suche zu mietende Anhänger im eigenen Umkreis. Der Planung zur nächsten Reise mit Pferd steht damit nichts mehr im Wege!

Mach deinen Anhänger zum Taxi
Du hast am Weg zum nächsten Turnier noch einen Platz im Hänger frei? Oder Sie sind eine Transportfirma und haben im LKW kurz vor der Abreise noch Kapazitäten frei? Kein Problem! Mit der Pferdesport-Online-App wird der eigene Anhänger zum fahrbaren Pferdetaxi. Einfach Route eingeben und anderen Pferdebesitzern die Möglichkeit zur Mitfahrt anbieten. Pferde-Fahrgemeinschaften sind damit keine Zukunftsmusik mehr!

Gesundheit: Worms?! No entry!

Zweimal jährliche, alle zwei Monate oder gar nicht? Bei kaum einem medizinischen Thema scheiden sich die Geister so sehr wie beim Entwurmen. In den vergangenen Jahren scheint die traditionelle prophylaktisch Methode immer mehr der neuen selektiven Entwurmung zu weichen. Was die beiden Methoden ausmacht und wodurch sie sich unterscheiden, haben wir hier überblickmäßig festgehalten.

Zunächst gilt einmal zu klären, dass Würmer bei Pferden – so ungern das auch jeder hören mag – absolut normal sind. Problematisch werden sie erst dann, wenn sie zu zahlreich werden und beim Pferd gesundheitliche Probleme hervorrufen. Diese können dann in der Tat unterschiedlichste Erkrankungen des Verdauungstraktes hervorrufen und im schlimmsten Fall auch andere Organe befallen und bis zum Tod des Tieres führen.


Warnzeichen für einen starken Wurmbefall sind etwa:

  • stumpfes, glanzloses Fell
  • schlechter Fütterungszustand
  • Verdauungsprobleme
  • Abgescheuerte Haarpartien

Hält sich Verwurmung in Grenzen kommt ein Pferdeorganismus im Normalfall gut selbst damit zurecht. Bei ungefährlichem Wurmbefall wird ganz im Gegenteil sogar das Immunsystem gestärkt.

Diese Tatsachen verwenden Kritiker der Entwurmung gerne als Argument gegen medizinische Prophylaxe. Sie begründen es damit, dass Wildpferde auch ohne Entwurmung ein gesundes und häufig langes Leben führten.

Dem entgegenzusetzen ist die moderne Art der Haltung. Wenige bis gar keine domestizierten Pferde können sich auf so großen Flächen bewegen wie ihre wild lebenden Verwandten. Dementsprechend halten sich die Pferde heutzutage auch länger auf ein- und demselben Fressplatz auf. Kot- und Fressplätze sind nicht voneinander getrennt. Dementsprechend steigt die Infektionsgefahr um ein Vielfaches.

Das macht die Notwendigkeit eines richtigen Stallmanagements und der Hygiene im Pferdestall nur allzu deutlich.

Traditionell vs. modern
Mit der Erfindung des Wirkstoffs Benzimidazol in den 60er-Jahren hielt die Möglichkeit einer prophylaktischen Entwurmung auch in der Veterinärmedizin Einzug. Wie häufig einzelne Pferde bis hin zu ganzen Pferdebeständen entwurmt wurden, variierte von Zeitspannen von allen zwei Monaten bis hin zu zweimal jährlich. Die Wahl der Zeitintervalle beruht auch heute noch oft auf der persönlichen Entscheidung der Stallbetreiber, sollten doch sämtliche Pferde eines Stalles zum selben Zeitpunkt entwurmt werden. Eine genaue Diagnose gegen welche Parasiten überhaupt vorgegangen werden sollte oder eine Nachkontrolle, wie effizient die Entwurmung wirkte, gibt es nur in den seltensten aller Fälle.

Diese selektive Methode wurde in den vergangenen Jahren dennoch immer publiker und wird mittlerweile von vielen Veterinärmedizinern empfohlen. Eine selektive Entwurmung, ist zwar aufwendiger, dafür aber auch weitaus gründlicher.

Das sogenannte McMaster-Verfahren setzt zunächst eine Kotprobe voraus, in der die Parasiteneier pro Gramm Kot (EpG) gezählt werden. Aufgrund der Ergebnisse werden sämtliche geprüfte Pferde in zwei Gruppen, nämlich eine der „geringfügigen Eiausscheider“ und eine der „hohen Eiausscheider“ eingeteilt. Je nach Art der Parasiten und der Stärke der Verwurmung werden dann die anzuwendenden Wirkstoffe bestimmt. Alle entwurmten Pferde werden zwei bis drei Wochen nach der Entwurmung einer Kontrolluntersuchung unterzogen. Hier zeigt sich, ob die Behandlung angeschlagen hat, oder ob noch immer eine Verwurmung vorliegt. Dies kann beispielsweise passieren, wenn ein Pferd bereits Resistenzen gegen ein Medikament entwickelt hat. In diesem Fall wird der Tierarzt auf ein anderes Präparat zurückgreifen.

Nach einem ersten Übersichtsjahr werden die Pferde – immer noch nach Gruppe eingeteilt – erneut geprüft. Jene Pferde in der Gruppe der geringen Eiausscheider werden nur beim Überschreiten des Schwellenwertes von 200 EpG wieder entwurmt. Pferde in der Gruppe der hohen Eiausscheider werden hingegen über die Weidesaison verteilt kontinuierlich entwurmt.

Die Methode der selektiven Entwurmung ist zwar weitaus aufwendiger, rentiert sich aber bereits im zweiten Jahr auch finanziell merkbar, da weniger Wurmkuren eingesetzt werden müssen. Das A und O neben medikamentöser Vorsorge ist und bleibt allerdings eine ausreichende Hygiene im Stall und auf den Koppeln.


Sie wollen sich über veterinärmedizinische Themen wie die verschiedenen Entwurmungsarten informieren, sind aber noch auf der Suche nach dem richtigen Tierarzt? Unsere App ist ihnen bei der Suche behilflich. Hier finden Sie schnell und unkompliziert die Kontaktdaten sämtlicher Tierärzte in ihrer Nähe!


 

Reiterwissen: Es werde Licht!

Der Winterbeginn naht, die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Dennoch wollen viele die Freizeit mit dem Pferd in der Natur zu genießen. Auf welche Ausrüstung sollte man setzten, wenn man sich mit dem Pferd in der Dämmerung auf den Weg macht?

Ein längerer Ausritt im Herbst kann leicht bis nach Einbruch der Dämmerung dauern. Viele, vor allem berufstätige Reiter, wollen trotzdem nicht auf den Freizeitspaß mit dem vierbeinigen Partner verzichten. Damit der Ausritt aber keine Gefährdung für Reiter und Pferd oder gar andere Verkehrsteilnehmer wird, sollte man auf eine ausreichende Sicherheitsausrüstung achten. Neben der normalen Sicherheitsausrüstung von Pferd und Reiter (Helm etc.) sind in der Dämmerung reflektierende Artikel unverzichtbar. Von einer reflektierenden Sicherheitsweste für den Reiter bis hin zu einer großen Auswahl an Leuchtartikeln fürs Pferd ist mittlerweile in Reitsportfachgeschäften alles erhältlich.

Mehr ist in diesem Fall auf jeden Fall mehr – je größer die reflektierende Fläche ist, desto besser ist man im Straßenverkehr sichtbar und beugt Unfällen vor. Selbst große Objekte wie ein Pferd sind in der Dämmerung für den Autofahrer nur schlecht sichtbar. Qualitativ hochwertige Leuchtartikel reflektieren auf eine Distanz von bis zu 120 Metern. Autofahrer werden damit frühzeitig auf Pferd und Reiter aufmerksam und können dementsprechend reagieren.

Beim Pferd sind besonders Leuchtgamaschen empfehlenswert. Während der Körper des Pferdes oft erst sehr spät vom Scheinwerferlicht erfasst wird, kommen die Beine des Pferdes schon viel früher in die Reichweite des Lichtkegels. Hat man aus einem Grund nicht vier reflektierende Gamaschen zur Verfügung, sollte man zumindest das linke Beinpaar mit Leuchtgamaschen versehen.

Eine reflektierende Nierendecke macht den gesamten Pferdekörper besser sichtbar. Damit auch die Vorderseite des Pferdes für entgegenkommende Autos beleuchtet ist, sind Leuchtstreifen für Vorderzeug, Zaumzeug und Zügel erhältlich.

Ein absolutes Muss – weil gesetzlich in §79 StVO verankert – ist die Kennzeichnung durch eine „hellleuchtende Laterne“ an der linken Seite. Für den Begriff Laterne gibt es in der StVO keine genauere Regelung. Wichtig ist nur, dass die Lampe Pferd und Reiter klar erkennbar macht. Eine Stieifellampe oder eine am Steigbügel befestigte Leuchte sind ausreichend. Bei nicht-Einhaltung der StVO drohen dem Reiter Geldstrafen bis zu 726 Euro.

Damit man auch sieht, wohin man reitet und welche eventuellen Hindernisse – wie Wurzeln – am Boden lauern, empfiehlt es sich eine Stirnlampe zu tragen. In den meisten Reitsportfachgeschäften ist eine Auswahl an Helmlampen erhältlich. Einige Lampen können ganz einfach an der Krempe des Helms befestigt werden. Vorsicht nur beim ersten Tragen der Lampe. Man sollte das Pferd zunächst vom Boden aus mit der neuen Lichtquelle vertraut machen. Es könnte durchaus passieren, dass sich das Pferd beim ersten anknipsen vom Rücken aus erschreckt.

Mit der richtigen Ausrüstung kann man  der dunklen Winterzeit trotzen und selbst nach Einbruch der Dunkelheit schöne Stunden mit dem Pferd verbringen. Und eine verschneite Winterlandschaft hat bei Mondlicht ihren ganz eigenen Reiz…

Pferdewissen: Verladen leicht gemacht

Ob für einen Ausflug zu einem herbstlichen Ausritt, für den Besuch eines Turniers oder in einem medizinischen Notfall: einige Situationen im Pferdealltag erfordern den Transport des Sportpartners. Damit die Fahrt mit dem Pferdeanhänger kein Höllenritt, sondern ein stressfreies Erlebnis für alle Beteiligten wird, muss das Pferd das ABC des Verladens erlernen.

Der Grundstein wird wie so oft in der täglichen Arbeit gelegt. Für ein gelungenes Verladetraining ist das Einmaleins des Führens Pflicht. Vorwärtsgehen, Lenken, Halten und Rückwärtsrichten dürfen in normalen Situationen keine Probleme mehr machen. Ebenso wichtig ist ein ausreichendes Vertrauen zur führenden Person. Das Pferd wird einer ihm bekannten Person lieber folgen als fremden Personen.

Damit der Vierbeiner zukünftig gerne einen Hänger betritt müssen die ersten Erfahrungen mit dem Gefährt auf jeden Fall positiv verlaufen. Negative Erfahrungen würden das Pferd in seiner Unsicherheit bestärken und es könnte tief sitzende Ängste vor dem Verladen entwickeln.

Es empfiehlt sich, das Pferd behutsam aber bestimmt an den Hänger heranzuführen, es zunächst nur auf die Rampe zu stellen. Funktioniert dies ohne Probleme kann man beginnen es für kurze Zeit in den Hänger hineinzuführen. Positive Bestärkung durch Lob und Leckerlis machen den Gang in den Hänger zusätzlich attraktiv. Die Trainings-Sessions sollten anfangs kurz gehalten werden, damit das Pferd nicht überfordert wird und das Training positiv abgeschlossen werden kann.

Tipp vom Profi:
Kommunikationswissenschaftlerin Linda Weritz erklärt in dem Video, worauf es bei gutem Verladetraining ankommt:


Euer Pferd ist beim Verladen top, aber ihr seid noch auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz? Kein Problem! Auf der Pferdesport-Online-App findet ihr Anhänger und Mitfahrgelegenheiten.


 

Pferdewissen: 10 Tipps, woran man einen guten Hufschmied erkennt

Hufschmiede sind für jedes Pferd unentbehrlich und maßgeblich für die Hufgesundheit  verantwortlich. Wenn es für das Pferd zur Pediküre geht, sollte man sich deshalb sicher sein, dass man nur Experten an die Füße des geliebten Vierbeiners heran lässt. Schlecht beschnittene Hufe oder falsch montierte Eisen können auf kurze und lange Sicht fatale Auswirkungen auf die Hufgesundheit haben.

 Doch woran erkennt man einen guten Hufschmied?

  1. er kann eine staatlich geprüfte Ausbildung vorweisen
  2. er arbeitet gründlich und gewissenhaft
  3. er verfügt über fundiertes Fachwissen und kann jederzeit erklären was er warum macht
  4. er kennt sich am Markt aus, weiß über Innovationen und verschiede Beschlagsarten bzw. –techniken Bescheid und bildet sich laufend fort
  5. er wählt für jedes Pferd eine individuell passende orthopädische Lösung
  6. er kann gut mit Pferden umgehen
  7. er verfügt über gutes Fachwissen über Hufkrankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparates und arbeitet bestenfalls eng mit Tierärzten zusammen
  8. er begutachten das Pferd vor und nach dem Beschlag im Schritt und Trab
  9. er nimmt sich ausreichend Zeit für den Beschlag des Pferdes und die Beratung des Pferdebesitzers
  10. er passt das Hufeisen gründlich und genau an den Huf an – schließlich ist jeder Pferdeschuh Maßarbeit.

Ihr seid noch auf der Suche nach einem passenden Hufschmied? Dann werft doch einen Blick in unser Hufschmiede-Register online oder auf der Pferdesport-Online-App. Hier findet ihr Kontaktdaten sämtlicher Schmiede in eurer Nähe!