Let’s get fit!

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Arbeit im Winter ist die Basis für Erfolge im Sommer. Doch worauf kommt es dabei an?

Der Grundstein für den Sommer wird im Winter gelegt. Die Turniersaison ist vorüber und der Fokus liegt schon auf dem kommenden Wettbewerbsjahr. In der turnierfreien Zeit gilt es, sich und das Pferd fit zu halten und bestmöglich auf die neue Saison vorzubereiten. Wichtig ist es, zwar den Trainingsschwerpunkt auf die eigenen Schwächen zu legen, sich und seinem Partner aber auch genügend Ruhe und Entspannung nach einer anstrengenden Saison zu gönnen. Sture und eintönige Winterarbeit braucht niemand. Ein lockeres abwechslungsreiches Training fördert Motivation und Leistungsbereitschaft des Pferdes. Und schließlich kann nur ein gesundes und leistungsbereites Pferd auch Bestleistungen erbringen.

Daher keinesfalls an immer gleichen Lektionen festbeißen! Vielmehr kann man diese einfach immer wieder kurz in ein lockeres Training einfließen lassen. Pferde lieben es, Neues zu versuchen. Daher ist Kreativität gefragt. Und wann könnte man dieser im Training besser freien Lauf lassen, als im Winter. Geht mit dem Pferd Spazieren, longiert es, schult mit Cavalettiarbeit Takt und Konzentration, versucht euch in Freiarbeit oder lasst auf einem Ausritt einfach gemeinsam die Seele baumeln.

Natürlich gilt es in Vorbereitung auf die nächste Turniersaison auch an neuen Lektionen zu feilen und Unsicherheiten auszumerzen. Lasst euch dabei von eurem Trainer unterstützen und stellt euch ein lockeres aber effizientes Trainingsprogramm zusammen. Der Winter bietet außerdem Zeit, einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Viele Reitställe und namhafte Trainer bieten gerade in der turnierfreien Zeit interessante Kurse und Lehrgänge. Diese sind ein einfaches Mittel, um seine Perspektive zu erweitern und dem eigenen Training einen neuen Touch zu verleihen.

 Ideen für ein cooles Wintertraining findet ihr hier:


Trainer und Ausbildungsställe in eurer Nähe findet ihr übrigens auf der Pferdesport-Online-App. Einem erfolgreichen Wintertraining steht damit nichts mehr im Wege!


Auf zum Weihnachtsputz!

Der Advent naht und viele nutzen die dunkle Zeit vor Weihnachten, um einen großen Weihnachtsputz einzulegen. Warum also nicht auch im Stall einmal wieder aufräumen?

Beim Öffnen des Sattelschrankes muss man schon aufpassen, dass einem nichts entgegenfliegt, Gerte, Handschuhe und Halfter liegen wild durcheinander und wo sind eigentlich die neuen Bandagen?
Wenn im Sattelschrank das Chaos ausbricht, ist eine große Aufräumaktion dringend nötig. Aber wohin mit so vielen Dingen, wenn nur wenig Platz vorhanden ist? Dann muss eventuell einfach euer Sattelschrank aufgepimpt werden! Wir haben uns im Web auf die Suche gemacht, und nach einem DIY-Video für den großen Umbau gesucht.

Wer die Low-Budget-Variante bevorzugt, findet in diesem Video Tipps, wie Alltagsgegenstände in der Sattelkammer zu neuen Aufgaben umfunktioniert werden können:


Ihr habt beim Putzen alte Reitsachen entdeckt, die nicht mehr passen, oder die ihr schlicht und einfach nicht mehr verwenden wollt? Kein Problem! Dann ladet sie ganz einfach und kostenlos auf dem Marktplatz der Pferdesport-Online-App hoch und bietet sie anderen Reitern zum Verkauf an!


 

Pferdewissen: 10 Tipps, woran man einen guten Stall erkennt

Jeder will nur das Beste für sein Pferd. Ein großer Faktor ist die Haltung. Sie hat starken Einfluss auf Physis und Psyche des Pferdes. Aber wie erkennt man bei der ersten Besichtigung, ob ein Reitstall gut ist? Wir haben 10 Tipps für dich!

  1. Erster Eindruck. Nicht umsonst sagt man, der erste Eindruck ist entscheidend. Also lasse die ersten eindrücke auf dich wirken und siehe dich genau um. Wirkt der Stall sauber und gepflegt? Schauen die Pferde gesund und entspannt aus? Wie wirken andere Einsteller bei der ersten Begegnung?
  2. Frische Luft. Haben die Pferde Paddockboxen, Koppelgang oder gar Offenstallhaltung? Bei Boxenhaltung sollte der tägliche Koppelgang absolutes Muss sein. Dabei dürfen die Koppeln natürlich nicht zu klein für die Anzahl an Pferden sein. Kläre auch, wie viel Zeit die Pferde auf der Koppel verbringen dürfen und ob sie vom Stall auf die Koppel gebracht und geholt werden. Die Koppeln sollten außerdem über einen wetterfesten Unterstand und Tränken verfügen. Ein Zugang zu Wiesenkoppeln im Sommer ist ein weiterer Bonus!
    Bei Offenstallhaltung gilt zudem darauf zu achten, dass es separate Boxenen gibt, in denen kranke oder verletzte Tiere von der Herde abgesondert werden können. Wichtig ist zudem, ob die Pferde sicher auf den Koppeln verwahrt werden. Daher Umzäunung und Tore checken!
  3. Freunde? Ausreichender Sozialkontakt ist für jedes Lebewesen wichtig. Kläre ab, ob dein Pferde alleine oder in der Gruppe auf die Koppel kommt, wer seine Boxennachbarn sind und wie die Gruppendynamik in der Herde aussieht. Verantwortungsbewusste Stallbetreiber können dir darüber Auskunft geben.
  4. Gute Nacht! Egal ob in Offenstall- oder Boxenhaltung. Ein guter Schlafplatz ist für die Erholung und die Psyche des Pferdes von großer Bedeutung. Gibt es im Offenstall einen abgesonderten Schlafbereich, eventuell mit Stroh aufgeschüttet? Wie groß sind die Boxen deines Pferdes? Kann es sich problemlos bewegen und umdrehen und auch ausgetreckt hinlegen? Man geht von einer idealen Mindestgröße von 3×4 Metern aus. Wie häufig wird die Einstreu gewechselt? Ist diese trocken und ausreichend hoch oder scheint der Boden durch?
  5. Mahlzeit! Was und wie häufig wird gefüttert? Heu sollte mindestens zweimal täglich zur Verfügung gestellt werden. In guten Ställen werden individuelle Fütterungswünsche (Müsli, Pellets etc.) berücksichtigt. Wichtig ist außerdem die Qualität des Raufutters. Hier empfiehlt es sich, einen Blick auf den Lagerplatz des Futters zu werfen. Wird dieses dementsprechend gut gelagert, wird der Stallbetreiber kein Problem damit haben, einem diesen zu zeigen.
  6. All inclusive. Wer kümmert sich um das Pferd, wenn man einmal keine Zeit hat? Kann man auch ruhigen Gewissens mal einen Tag nicht in den Stall fahren und weiß, dass das Pferd gut aufgehoben ist? Wirft jemand mehrmals täglich ein Auge auf das Pferde, sodass etwaige Verletzungen oder Erkrankungen sofort auffallen? Und wird im Notfall auch dementsprechend schnell gehandelt? Welche Leistungen sind inbegriffen und was muss man selbst erledigen? Wird das Pferd auf die Weide geführt? Werden ihm auf Wunsch Decke und Bandagen angelegt? Wird es gefüttert?
  7. Infrastruktur. Was hat der Reitstall sonst zu bieten? Gibt es Reitplätze? Sind diese beleuchtet? Ist eine Halle vorhanden? Kann man ausreiten gehen? Gibt es einen Wasch- und Putzplatz? Bekommt man einen ausreichend großen Schrank in der Sattelkammer? Wie ist die Sattelkammer gesichert? Gibt es einen Longierzirkel oder gar eine Schrittmaschine? Ist Hindernismaterial vorhanden?
  8. Arbeit. Auch Training muss sein. Man sollte vorher mit dem Stallbetreiber abklären, ob es stalleigene Trainer gibt oder ob auch externe Trainer für Stunden in den Stall kommen dürfen.
  9. Stinkt’s? Das Klima ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung. Wird der Stall ausreichend gelüftet und herrscht im Stall eine frische Luft? Und wir vertragen sich die Einsteller untereinander? Gibt es gemeinsame Aktivitäten und Feiern?
  10. Leistbar? Ein nicht unwesentlicher Faktor ist natürlich der finanzielle Aufwand. Ist der Stall erschwinglich? Und wie sind die Preise im Vergleich mit anderen Ställen der Region? Stimmen Preis- und Leistungsverhältnis überein?

Bist auch du auf der Suche nach einem neuen Stall? Wir helfen dir bei der Suche! Mit der Pferdesport-Online-App findest du mit nur einem Klick freie Ställe in deiner Nähe!


 

Klick and drive!

Pferdesport-Online.com macht mobil. Mit der neuen Funktion „Transport“ lässt sich der eigene Anhänger spielend leicht verkaufen, vermieten oder wird ganz einfach zum Taxi.

Der Transport des Pferdes ist für viele mit hohem Aufwand verbunden. Hat man keinen eigenen Anhänger muss man sich kurzerhand einen fahrbaren Untersatz mieten oder Bekannte bitten, einem auszuhelfen. Will man einen Hänger erwerben bringt das oft eine weite Anfahrt zum nächstgelegenen Händler mit sich.
Umgekehrt haben häufig auch Verkäufer ihre Liebe Not damit, den Hänger an den Mann zu bringen.

Kaufen & Verkaufen leicht gemacht
Die App Pferdesport-Online verschafft diesen Problemen mit dem neuen Feature „Transport“ nun Abhilfe. Ganz einfach können Anhänger über die Plattform zum Verkauf angeboten werden. Die Angebote werden dem User mit einem Klick standortbasiert am Mobiltelefon angezeigt. Die Anbieter können bei Interesse direkt kontaktiert werden.

Einfach vermieten
Der Anhänger steht bis auf ein paar Fahrten den Rest des Jahres nur leer in der Garage? Dann ist das Tool „Fahren“ genau das Richtige. Einfach und schnell kann man den unbenutzten Hänger zur Miete anbieten und damit anderen Pferdebesitzern eine echte Hilfe sein. Genauso findet man über die standortbasierte Suche zu mietende Anhänger im eigenen Umkreis. Der Planung zur nächsten Reise mit Pferd steht damit nichts mehr im Wege!

Mach deinen Anhänger zum Taxi
Du hast am Weg zum nächsten Turnier noch einen Platz im Hänger frei? Oder Sie sind eine Transportfirma und haben im LKW kurz vor der Abreise noch Kapazitäten frei? Kein Problem! Mit der Pferdesport-Online-App wird der eigene Anhänger zum fahrbaren Pferdetaxi. Einfach Route eingeben und anderen Pferdebesitzern die Möglichkeit zur Mitfahrt anbieten. Pferde-Fahrgemeinschaften sind damit keine Zukunftsmusik mehr!

Pferdewissen: 10 Tipps, woran man einen guten Hufschmied erkennt

Hufschmiede sind für jedes Pferd unentbehrlich und maßgeblich für die Hufgesundheit  verantwortlich. Wenn es für das Pferd zur Pediküre geht, sollte man sich deshalb sicher sein, dass man nur Experten an die Füße des geliebten Vierbeiners heran lässt. Schlecht beschnittene Hufe oder falsch montierte Eisen können auf kurze und lange Sicht fatale Auswirkungen auf die Hufgesundheit haben.

 Doch woran erkennt man einen guten Hufschmied?

  1. er kann eine staatlich geprüfte Ausbildung vorweisen
  2. er arbeitet gründlich und gewissenhaft
  3. er verfügt über fundiertes Fachwissen und kann jederzeit erklären was er warum macht
  4. er kennt sich am Markt aus, weiß über Innovationen und verschiede Beschlagsarten bzw. –techniken Bescheid und bildet sich laufend fort
  5. er wählt für jedes Pferd eine individuell passende orthopädische Lösung
  6. er kann gut mit Pferden umgehen
  7. er verfügt über gutes Fachwissen über Hufkrankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparates und arbeitet bestenfalls eng mit Tierärzten zusammen
  8. er begutachten das Pferd vor und nach dem Beschlag im Schritt und Trab
  9. er nimmt sich ausreichend Zeit für den Beschlag des Pferdes und die Beratung des Pferdebesitzers
  10. er passt das Hufeisen gründlich und genau an den Huf an – schließlich ist jeder Pferdeschuh Maßarbeit.

Ihr seid noch auf der Suche nach einem passenden Hufschmied? Dann werft doch einen Blick in unser Hufschmiede-Register online oder auf der Pferdesport-Online-App. Hier findet ihr Kontaktdaten sämtlicher Schmiede in eurer Nähe!


 

Pferdewissen: Gut geschützt durchs Jahr

Gesundheitsvorsorge ist auch beim Pferd ein großes Thema. Aber wieso sollte man sein Pferd impfen? Und welche Impfungen gibt es überhaupt?

Impfungen zählen auch bei unserer vierbeinigen Sportpartnern zu einer der erfolgreichsten prophylaktischen Maßnahmen, um vor Erkrankungen zu schützen. Das regelmäßige Impfen des Pferdes schützt dabei nicht nur das Individuum, sondern die gesamte Pferdepopulation. Denn ist ein Großteil der Pferde durch Impfungen geschützt kann die Ausbreitung von Infektionskrankheiten möglichst gering gehalten werden.

 Wieso hilft eine Impfung?
Pferde werden wie der Mensch durch ein körpereigenes Immunsystem geschützt. Durch die Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen werden Krankheitserreger, die in den Körper eindringen, bekämpfen. Zudem baut das Immunsystem so genannte Gedächtniszellen auf, die einen einmal bekämpften Erreger auch nach Jahren wiedererkennen und somit effizienter abwehren können. Auf dieses geniale Selbstheilungsprinzip greift auch die Impfung zurück, indem abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder deren Bestandteile in den Körper injiziert werden und das Abwehrsystem darauf reagiert.
Besonders bei Pferden, die häufig den Stall verlassen, um auf Turnieren anzutreten, sind Impfungen notwendig. Sie treffen  auf eine Vielzahl an fremden Pferden. Bei einer Infektion wird der Krankheitserreger auch in den heimischen Stall verschleppt, wodurch er sich rasend schnell ausbreiten könnte.

 Welche Impfungen gibt es?
Eine obligatorische und daher wohl auch eine der wichtigsten Impfungen ist jene gegen das Equine Influenzavirus (EIV), umgangssprachlich unter Pferdegrippe bekannt. Nach einer Grundimmunisierung durch zwei Impfungen im Abstand von sechs Wochen sollte alle sechs Monate eine Wiederholungsimpfung folgen. Die Viren verändern ihre Zusammensetzung und entziehen sich damit der Kontrolle des Immunsystems. Pferdegrippe ist hoch ansteckend und leicht über durch Atemluft übertragbar. Infizierte Pferde leiden unter Erkrankungen der oberen Atemwege. Durch die allgemeine Schwächung des Immunsystems sind die Pferde auch auf andere bakterielle Infektionen anfällig. Für die Teilnahme an Pferdesportlichen Veranstaltungen ist die Influenza-Impfung Pflicht!

Pferdegrippe
Die Influenza-Impfung muss halbjährlich aufgefrischt werden. Foto: (c) pferdenews.eu

 Ebenso wichtig ist eine Schutzimpfung gegen Tetanus. Der Erreger ist praktisch überall im Umlauf. Schon eine kleine Wunde kann für eine Infektion ausreichend sein. Eine Heilung ist nach Infektion nur sehr selten möglich. Die Infektionszeit bei Tetanus beträt zwischen einem Tag und vier Wochen. Die Pferde leiden an Steifigkeit, Nickhaut-Vorfall, allgemeiner Unruhe, hohem Fieber und Problemen bei Kot- und Harnabsatz. Die Krankheit führt in vielen Fällen innerhalb von drei bis 14 Tagen nach Eintreten der ersten Symptome zum Tod des Tieres. Vorgebeugt wird durch einer Grundimmunisierung, die aus zwei Teilen besteht. Ein Jahr darauf folgt die erste Wiederholungsimpfung, die sich dann alle zwei bis vier Jahre wiederholt.

 Bei Pferdebesitzern besonders gefürchtet ist das Equine Herpesvirus, das in fünf unterschiedlichen Formen auftritt. Von vergleichbar ungefährlichen Atemwegserkrankungen bis hin zum akuten Tod des Pferdes, kann der Krankheitsverlauf sehr unterschiedlich aussehen. Die Viren werden meist mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Durch die hohe Infektionsgefahr kann aber auch schon indirekter Kontakt etwa durch Stallbesucher zu einer Übertragung führen.

Der EHV-1-Erräger schlummert indes schon in den meisten Pferdekörpern. Bei rund 90 % aller Pferde könne der Virus im Blut nachgewiesen werden. Die meisten Pferde infizieren sich bereits in jungen Jahren mit dem Erreger. Bei einer Schwächung des Immunsystems kann sich dieser jederzeit in Erscheinung treten. Infizierte Pferde tragen den Virus ein Leben lang im Körper.

Es gibt die Möglichkeit sein Pferd gegen EHV-1 und EHV-4 impfen zu lassen, die nach drei bis sechs Monaten aufgefrischt werden müssen. Sinnvoll ist die Impfung außerdem nur, wenn der gesamte Pferdeschutz im Stall geimpft wurde.

 Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Pferd auch im Hinblick auf andere Krankheiten, wie die in den vergangenen Jahren immer wieder auftretende Druse oder Tollwut, impfen lassen. Es empfiehlt sich in diesem Fall immer zuerst ein individuelles Beratungsgespräch mit dem behandelnden Tierarzt zu führen.


Nie mehr vergessen!
Die Pferdesport-Online.com-App bietet dir die optimale Möglichkeit um garantiert keine Impfung mehr zu vergessen. Im Bereich „Mein Pferde“ kannst du ein profil für jeden deiner Vierbeiner anlegen und wichtige Daten sichern. Mittels Erinnerungsfunktion erinnert die App an jeden Impf- und Entwurmungstermin.
Somit geht’s gut geschützt durchs ganze Pferdesportjahr! 


 

Pferdewissen: Das weiche Zwischenstück

Es gibt sie in allen Farben und Formen, mit Glitzer und ohne Glitzer, bestickt oder unbestickt – Satteldecken und Schabracken sind das weiche Zwischenstück zwischen Sattel und Pferderücken. Doch was ist ihr eigentlicher Nutzen und wie erkennt man gute Qualität?

Wozu eine Satteldecke?

Bei vielen Reitern gibt es laufend den Hype um die perfekte Sattelunterlage. Dabei entscheidet meist die optische Erscheinung des Stückes. Farbe und Form müssen gefallen und zum restlichen Equipment passen. Aus rein funktionaler Sicht hat eine Satteldecke oder Schabracke allerdings keinen essentiellen Nutzen. Denn genau genommen erfüllt sie lediglich die Aufgabe, den Sattel vor Schmutz und Schweiß zu schützen. In früheren Zeiten wurden dafür einfache Filzdecken verwendet. Mit der Weiterentwicklung des Reitsports und damit auch des Equipments sind diese anderen Formen und Materialien gewichen.

Gut oder schlecht?
Die Qualitätsunterschiede bei Satteldecken und Schabracken sind teils enorm. Mit ein paar einfachen Tipps kann aber auch ein Laie gleich erkennen, welches Produkt qualitativ hält, was es verspricht. Prinzipiell gilt, je fester das Material, desto besser die Decke. Eine Satteldecke sollte sich nicht leicht verformen lassen. Denn durch die Bewegung des Sattels auf dem Pferderücken könnte diese Falten schlagen und am Pferderücken reiben oder Druckstellen entstehen lassen. Daher eher auf klein gesteppte Decken setzen. Diese sind im Normalfall stabiler.

Wichtig ist auch, dass die Satteldecke oder Schabracke anatomisch geformt ist und sich der Form des Pferderückens bestmöglich anpasst. Ansonsten kann es sein, dass die Decke über dem Wirbelkanal spannt.

Ein alter Geheimtipp aus früheren Zeiten sind Filzdecken. Sie passen sich dem Pferderücken weitaus besser an als Baumwolldecken. Einziger Nachteil: vor allem im neuen Zustand rauen sie das Fell oft auf und sind schwerer zu reinigen.

  

Coming Soon:
Schon bald finden Sie in der umfangreichen Pferdesport-Online.com-Datenbank nützliche Adressen von Sattlern im gesamten deutschsprachigen Raum. Wie gewohnt mit einem Klick findet die App Sattler in Ihrem nahen Umkreis. Der nächste Beratungstermin muss also nicht mehr auf sich warten lassen!


Sie sind Sattler und möchten in die Pferdesport-Online.com-App aufgenommen werden? Dann nehmen Sie über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 mit uns Kontakt auf!