Pferdewissen: Aufgezäumt!

Englisch, schwedisch und mexikanisch steht nicht nur für Flaggen und verschiedene Küchen, sondern auch für Zaumzeuge. Doch worin unterscheiden sich die diversen Zäume?

Der eigentliche Trensenzaum besteht lediglich aus zwei Backenstücken, dem Genickstück, einem Kehlriemen und einem Stirnband. An den beiden Backenstücken wird das Gebiss eingeschnallt. Die entscheidenden Unterschiede entstehen erst durch die Wahl des Reithalfters. Hier gibt es mittlerweile eine große Auswahl, die je nach Wirkung verschieden auf Kopf und Maul des Pferdes wirken. Wir stellen euch die gängigsten unter ihnen vor.

Englisches und englisch kombiniertes Reithalfter
Das englische Reithalfter ist wohl die am häufigsten verwendete Art der Zäumung. Es besteht aus einem Backenstück pro Seite und einem breiten Nasenriemen. Dieser läuft hinter dem Gebiss unter dem Backenstück der Trense durch und wird am Unterkiefer verschnallt. Die meisten Pferde tragen ein englisch kombiniertes Reithalfter, das neben dem Nasenriemen noch einen so genannten Sperrriemen enthält. Dieser ist in der Mitte des Nasenriemens am Nasenrücken befestigt und wird vor dem Gebiss verschnallt. Er soll ein Verrutschen des Gebisses und ein Öffnen des Mauls verhindern. Der Sperrriemen darf keinesfalls auf den Nasenflügel drücken oder zu eng verschnallt werden, da sonst die Atmung behindert werden kann. Das englisch kombinierte Reithalfter ist damit eigentlich eine Mischform des englischen und des Hannoverschen Reithalfters.

Hannoversches Reithalfter
Das Hannoversche Reithalfter besteht wie das englische aus zwei Backenstücken, das breitere Nasenband ist durch einen Ring auf beiden Seiten mit den Backenstücken verbunden. Der untere Teil des Nasenriemens, der so genannte Kinnriemen, wird vor dem Gebiss verschnallt. Auch bei diesem Reithalfter muss man darauf achten, dass es nicht zu fest verschnallt wird, da sonst die Atmung des Pferdes behindert wird. Der Nasenriemen muss hoch genug verschnallt sein, damit er nicht auf den Nasenflügel drückt, allerdings auch nicht zu hoch, da sonst der Kinnriemen das Gebiss in die Maulwinkel hochdrücken könnte.

Schwedisches Reithalfter
Eine weitere Mischform des englischen Reithalfters ist das so genannte schwedische Reithalfter. Es hat wie das englische Reithalfter einen breiten Nasenriemen, der hinter dem Gebiss verschnallt wird. Im Gegensatz zu diesem verfügt der Nasenriemen des schwedischen Reithalfters beim Verschluss über eine Umlenkung. Die Schnalle ist außerdem zusätzlich gepolstert. So wird der Druck über den gesamten Nasenriemen verteilt.

Mexikanisches Reithalfter
Beim mexikanischen Reithalfter kreuzen sich zwei dünne Nasenbänder auf dem Nasenrücken. Die beiden Nasenbänder werden hinter und vor dem Gebiss verschnallt. Dieses Reithalter ist vor allem im Springsport beliebt, da durch den hoch angesetzten Nasenriemen die Atmung nicht behindert wird.


 

Reiterwissen: Bunte Parcoursvielfalt

Der Springsport ist eine der populärsten, wenn nicht sogar die populärste Disziplin im Pferdesport. Auf zahlreichen Turnieren im In- und Ausland beweisen jedes Wochenende hunderte Reiter und Pferde ihr Können im Parcours.

Gerichtet wird dabei standardmäßig nach Fehlern und Zeit. Doch der Springsport hat eigentlich weitaus mehr Abwechslung zu bieten. Immer wieder finden sich in Ausschreibungen auch weniger bekannte Prüfungsformate. Einige davon stellen wir euch hier vor.

Zwei-Phasen-Springprüfung
Eine Zwei-Phasen-Springprüfung beginnt wie eine normale Springprüfung nach Fehlern und Zeit. Das Pferde-Reiter-Paar muss einen Parcours möglichst schnell und fehlerfrei bewältigen. Gelingt es diese erste Phase ohne Strafpunkte zu beenden, ist der Ritt aber noch nicht vorbei, sondern geht in die zweite Phase. Die Zeit beginnt sofort nach dem letzten Sprung der ersten Phase wieder bei Null und der Parcours wird quasi verlängert. Kassiert der Reiter in der ersten Phase bereits Fehlerpunkte wird er nach dem letzten Sprung der ersten Phase abgeläutet. Sieger ist jener Teilnehmer mit den wenigsten Fehlerpunkten und der geringsten Zeit in der zweiten Phase.

Stilspringprüfung
In einer Stilspringprüfung gelten nicht nur Fehler und Zeit, sondern vor allem die Qualität des Rittes. Reiter, Pferd und der Gesamteindruck werden ähnlich der Dressur mit einer Wertnote versehen. Von dieser Wertnote werden eventuell gesammelte Strafpunkte abgezogen. Sieger ist jener Reiter mit der höchsten Wertnote.

Punktespringprüfung
Bei einer Punktespringprüfung ist ein festgelegter Parcours einmalig zu überwinden. Er besteht aus sechs, acht oder zehn Sprüngen. Jedem der Sprünge wird eine Punktanzahl verliehen, die mit dem Fortlauf des Parcours ansteigt. So ist der erste Sprung einen Punkt, der zweite Sprung zwei Punkte usw. wert. Für jedes fehlerfrei überwundene Hindernis wird dem Reiter die jeweilige Punktanzahl gutgeschrieben. Kommt es zu einem Abwurf erhält der Reiter keine Punkte. Ein Ungehorsam wird beim ersten Mal mit keinen Strafpunkten versehen. Da allerdings auch die Zeit in das Ergebnis einfließt, entsteht bei Ungehorsam ein Nachteil. Sieger ist jener Reiter, der die meisten Punkte mit der geringstmöglichen Zeit erritten hat.

Eine leichte Abwandlung der Punktespringprüfung ist der Einsatz eines Joker-Sprunges als freiwillige Alternative zum letzten Sprung des Parcours. Der Joker-Sprung ist höher gebaut als die anderen Hindernisse. Dafür bekommt man beim fehlerfreien Überwinden die doppelte Punktzahl gutgeschrieben, bei einem Abwurf allerdings auch die doppelte Punktzahl abgezogen.

Jagd nach Punkten
Die Jagd nach Punkten ähnelt in ihrem Reglement der Punktespringprüfung. Sämtliche Hindernisse eines Parcours werden je nach Schwierigkeitsgrad mit Punkten von 10 bis 100 versehen und dementsprechend gekennzeichnet. Innerhalb einer beliebig festgesetzten Zeit können alle Sprünge in beliebiger Reihenfolge und Richtung beliebig oft überwunden werden. Hedes Hindernis wird allerdings nur maximal zweimal gewertet. Wenn der Reiter an einem Hindernis einen Abwurf kassiert, darf er dieses nicht noch einmal überwinden. Bei fehlerfreiem Überwinden werden die jeweiligen Punkte gerechnet, bei einem Abwurf gibt es für diesen Sprung keine Punkte. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Zeit muss der Reiter die Ziellinie überqueren. Erst dann wird die Zeit gestoppt. Sieger ist jener Reiter mit der höchsten Punktezahl und der geringsten benötigten Zeit bis zum Durchreiten der Ziellinie. Auch bei der Jagd nach Punkten kann ein Joker-Sprung mit einem Wert von 200 Punkten eingebaut werden. Bei einem Abwurf werden hierbei die 200 Punkte abgezogen.

Springprüfung mit zwei Umläufen
Eine Springprüfung mit zwei Umläufen besteht aus zwei Durchgängen entweder desselben Parcours oder zwei unterschiedlicher Parcours. Sie werden nach Fehlern und Zeit oder nur nach Fehlern gewertet. Je nach Ausschreibung erreicht eine beliebige Anzahl an Teilnehmern den zweiten Umlauf. Die Strafpunkte des ersten Umlaufes werden in den zweiten mitgenommen. Sieger ist jener Teilnehmer mit den geringsten Strafpunkten in der geringsten Zeit benötigten Zeit im zweiten Umlauf.

Springprüfung mit Idealzeit
Diese Springprüfung wird wie eine klassische Prüfung nach Fehlern und Zeit gewertet. Vor Beginn des Bewerbes wird eine Idealzeit festgelegt, in welcher der Parcours bewältigt werden soll. Ist ein Reiter mehr als zwei Sekunden von dieser Idealzeit entfernt werden ihm für jede weitere angebrochene Sekunde 0,25 Strafpunkte addiert. Sieger ist jener Reiter mit den geringsten Strafpunkten, bei Punktegleichheit gewinnt jener Reiter, der näher an der Idealzeit liegt.

Pferdesport-Online.com on Tour: Sponsoring des CDN-A* Kreuttal

Spannende Cupwertung, strahlende Siegergesichter und tolle Sachpreise: auf der dritten und letzten Etappe der diesjährigen Sponsoring-Saison von Pferdesport-Online.com wurden wieder sehenswerte Dressurleistungen mit tollen Preisen belohnt.

Im Rahmen des CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal fand die diesjährige Sponsoring-Saison von Pferdesport-Online.com einen würdigen Ausklang. Nach der Vergabe von attraktiven Sachpreisen bei den Landesmeisterschaften in Gerasdorf wurde in Kreuttal im Namen des niederösterreichischen Start-Up-Unternehmens sogar ein eigener Cup ausgetragen. Die Ergebnisse dreier Bewerbe der Klasse S, verteilt über alle drei Turniertage, wurden zur Auswertung des Dressurcups Kleine Tour herangezogen. Siegerin und Platzierte wurden mit Siegerdecke, Schabracken und Fliegenhauben zur Verfügung gestellt von Pferdesport-Online.com belohnt.

„Das Turnier war für uns ein schöner Saisonabschluss. Die Teilnehmer haben tolle Leistungen gezeigt und schlussendlich haben wir ein würdiges Siegerpaar gefunden“, sagt Geschäftsführerin Karin Schindler. Das siegreiche Duo ging für den Reitsportclub Wien an den Start. Sabine Dürrheim und ihr Dänischer Hengst Glückskeks durften schlussendlich die Ehrenrunde, eingekleidet mit der hübschen neuen Siegerdecke, anführen und strahlten mit den übrigen Platzierten um die Wette.

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Das Veranstalter-Paar Cornelia und Nicolas Hausammann gratulierten Sabine Dürrheim zum Cup-Sieg.

Vom Sport für den Sport
Pferdesport-Online.com versteht sich als umfangreicher Dienstleister im Pferdesportbereich. Ihr Engagement für den Pferdesport wollen Karin Schindler und Andrea Grob dabei nicht nur mit der einzigartigen App, sondern auch mit der Förderung des Sports ausdrücken.

„Da wir selbst aus dem Sport kommen und tagtäglich mit Pferden arbeiten, ist es uns ein großes Anliegen, den Pferdesport im Rahmen unserer Möglichkeiten zu fördern“, erklärt Karin Schindler. In der diesjährigen Saison standen drei attraktive niederösterreichische Turniere auf der Sponsoring-Liste. Neben dem CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal (NÖ) durften sich bereits die Teilnehmer der Wiener Landesmeisterschaften der Ländlichen Reiter Dressur in Gerasdorf sowie der Wiener Landesmeisterschaft Pony Dressur (ebenfalls in Gerasdorf) über Sachpreise des Start-Up-Unternehmens freuen.

Die Ergebnisse des CDN-A* CDN-B CDNP-B CPEDN-A Kreuttal gibt es HIER.


Wir sollen auch Ihr Turnier unterstützen? Dann nehmen Sie über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022 Kontakt mit uns auf!


 

„Die Leidenschaft spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder“

EQUIVA gilt als einer der größten Rundum-Versorger für Pferd und Reiter und tritt auch als großzügiger Sponsor des Pferdesports immer wieder in Erscheinung. Geschäftsführerin Michaela Bernold spricht im Interview über die Faszination des Partners Pferd, die Faszination der EQUIVA-Stores und die Faszination der Momente als Sponsorin.

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„Wir wollen an der Basis Begeisterung fürs Pferd schüren!“ Michaela Bernold, Geschäftsführerin von EQUIVA Austria hat sich u.a. dem Sponsoring des Breitensports verschrieben. Foto: (c) privat.

 

Frau Bernold, welche Philosophie steckt hinter EQUIVA?
Michaela Bernold: EQUIVAs Vision ist es, die Freude am Pferd und alle Aktivitäten rund um dieses wundervolle Lebewesen zu fördern, und Reiten für alle Pferdefans zu einem noch schöneren Erlebnis zu machen.

In Zeiten des Internet-Shoppings setzten viele Unternehmen vor allem auf den Online-Versand. Merkt man einen Trend weg vom Face-to-Face-Verkauf hin zu mehr Online-Bestellungen?
Ja, es gibt diesen Trend. Dennoch kommen unsere KundInnen nach Möglichkeit lieber in unsere Stores. Es ist doch ein ganz anderes Ambiente, das ein gut sortiertes Reitsportfachgeschäft bietet. Die Ware angreifen zu können, sich durch das Angebot inspirieren zu lassen, der Geruch von feinem Leder und duftendem Pferdefutter… das schätzen unsere KundInnen.

In Österreich betreibt EQUIVA derzeit sieben Filialen. Gibt es weitere Expansionspläne?
Ja, die gibt es. Spätestens 2019 geht die Expansion in die nächste Runde. Geplant sind österreichweit rund 20 Standorte.

Wie intensiv ist die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen EQUIVA Austria und EQUIVA in Deutschland?
Wir kooperieren sehr eng und arbeiten an einer einheitlichen Strategie, die uns wirtschaftlich viele Vorteile bringt und uns ebenso in der Gesamtentwicklung – auch auf Sortimentsebene – besser macht.

Spricht man von großen Pferdesporthäusern sind vielen vor allem Krämer und Loesdau ein begriff. Was hebt EQUIVA von der Konkurrenz ab?
Ich denke, es ist die Leidenschaft. Die Leidenschaft hat mich vor Jahren dazu ermutigt aus meinem völlig anderen Berufsleben auszusteigen und EQUIVA Österreich aufzubauen. Die Leidenschaft der BewerberInnen war damals – und ist auch heute noch – das ausschlaggebende Auswahlkriterium um bei EQUIVA Fuß zu fassen. Das spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder. Ob in der Administration, im Einkauf oder in der Beratung – Wir lieben Pferde und alles, was damit zu tun hat! Sämtliche MitarbeiterInnen haben selbst Pferde und sind im Reitsport aktiv. Wir kennen also ganz genau die Bedürfnisse unserer KundInnen und richten unser Sortiment bestmöglich danach aus. Wir arbeiten ständig an der Entwicklung neuer, pferde- und reiterInnengerechter Produkte unter unseren Exklusivmarken 4riders, 4horses und Goldhorse. Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam mit Tierärzten und Spezialisten bestes Pferdefutter zum besten Preis-/Leistungsverhältnis. Abgerundet wird unser Sortiment letztendlich durch bekannte und beliebte Marken, die in keinem Reitsportfachmarkt fehlen dürfen. Wir sehen uns als kompetenter Rundumversorger.

EQUIVA setzt sich in Österreich besonders für den Nachwuchs- und Breitensport ein, in Niederösterreich etwa werden die EQUIVA Einsteigertrophy und der EQUIVA Pony- und Kleinpferdecup ausgetragen. Für einen Sponsor ist es im Normalfall attraktiver mit bekannten Gesichtern oder bei Veranstaltungen mit großer medialer Reichweite zu unterstützen. Weshalb hat sich EQUIVA ganz bewusst für Einsteiger und den Breitensport entschieden?
Weil wir genau an dieser Basis die Begeisterung schüren wollen. Diese Basis entscheidet nicht nur über die Zukunft der Pferde und des Pferdesports in unserem Land, sondern auch über die Zukunft der gesamten Wertschöpfungskette die damit verbunden ist, z.B. Trainer, Züchter, Hufschmiede, Tierärzte, Landwirte, Einstellbetriebe, Handel, Transportunternehmen, Tourismus, uvam.

Sie sind bei vielen Siegerehrungen persönlich dabei, um die Sachpreise zu übergeben. Gab es bei den Turnieren einen Moment oder eine Leistung, die sie besonders beeindruckt oder gerührt hat?
Diese Momente gibt es immer wieder und ich liebe sie. Das können ganz unterschiedliche Erlebnisse sein. Einmal ist es die besondere Harmonie, die ein Pferd-/Reiterpaar ausstrahlt, einmal ist es eine besonders schön gerittene Lektion, einmal ein spektakulärer Sprung. Es berührt mich auch sehr, wenn Freunde und Familie am Rand mitfiebern und wenn ich die strahlenden Augen der Platzierten sehe. Besondere Freude bereiten mir auch jedes Mal die Führzügelklassen. Es ist einfach schön, wenn Eltern, Kinder und Ponys hier mit Feuereifer dabei sind. Ich gestehe, hier hat mich bei so mancher Siegerehrung schon mal ein „Rührungstränchen“ gedrückt.

Als Reiterin und Sponsorin sind sie in der Pferdewelt verwurzelt und auch auf Turnieren zugegen. Wie sehen Sie die derzeitigen Entwicklungen im österreichischen Pferdesport?Leider hat der Pferdesport in Österreich noch immer nicht den Stellenwert, den wir uns wünschen. Umso schöner ist es zu sehen, dass die Starterzahlen auf den Turnieren stetig steigen. Das gibt zumindest einen kleinen Funken Hoffnung.

Oft scheint es der Pferdewelt intern an Einigkeit zu fehlen. Ist es gerade Sponsoren wie EQUIVA möglich, wieder mehr Einigkeit herzustellen?
Definitiv und es ist eine schier unerreichbare Vision für EQUIVA als Sponsor hier eine Einigkeit herstellen zu können. Es gibt so viele Punkte und Themen, wo aus unserer Sicht Handlungsbedarf besteht und Synergien genutzt werden könnten, um den Pferdesport zu stärken. Aber wir sind dran und bringen unsere Ideen ein, wo es möglich ist und diese gerne gehört werden. Ein Beispiel dafür ist unser heuer ins Leben gerufene AWÖ Next Young Stars Cup, wo wir den Züchtern unserer tollen Österreichischen Warmblutpferde den Rahmen bieten, ihre Pferde direkt auf großen Turnieren präsentieren zu können. So haben wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: Das Österreichische Warmblut wird als Rasse hervorgehoben, die ZüchterInnen bekommen eine vor Publikum moderierte Beurteilung im Rahmen einer Materialprüfung, die potentiellen Interessenten sind vor Ort am Turnier und müssen nicht extra zu einer Verkaufsveranstaltung… um nur einige der Vorteile dieser Kooperation zu nennen. Das verstehen wir unter Synergien erkennen und nutzen. Win-win-Situationen für alle Beteiligten zu schaffen, das ist unser Ziel.

Was macht für Sie persönlich die Faszination Pferd aus?
Wahrscheinlich habe ich mich auch mit diesem unerforschten, unheilbaren Virus infiziert, als ich zum ersten Mal als kleines Kind ein Pferd gerochen habe. Ich bin verrückt nach Pferden, seit ich denken kann. Mein größtes Glück ist es, mit unseren elf eigenen Pferden unter einem Dach leben zu können und diese Leidenschaft mit meiner Familie zu teilen.

 

Frau Bernold, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen und EQUIVA Austria weiterhin viel Erfolg!

 

 


Das ist EQUIVA:
Inhaber der EQUIVA Handels GmbH ist Torsten Toeller. Der damals 24-Jährige eröffnete im Jahr 1990 seinen ersten Fachmarkt für Tiernahrung und -zubehör in Erkelenz (Nordrhein-Westfalen). Inspiriert von US-amerikanischen Super-Pet-Stores entwickelte Toeller ein Konzept für europäische Heimtierbedarf-Fachmärkte. Ab 1992 entstanden Märkte im Franchise-System. Fünf Jahre später expandierten diese auch ins Ausland und Fressnapf wurde zur bekannten Marke.

Seit 2007 gehört auch die EQUIVA GmbH zur Fressnapf-Gruppe. Die EQUIVA Austria Handes GesmbH eröffnete zwei Jahre danach die ersten Stores in Österreich.

Mittlerweile ist EQUIVA an sieben Standorten in Österreich, einem Standort in Luxenburg und 56 Standorten in Deutschland zu finden. Das Pferdesportfachgeschäft führt über 20.000 Artikel im Sortiment und betreut in alleine in österreichischen Stores rund 39.000 registrierte Kunden. Die EQUIVA Austria GesmbH wird von den Geschäftsführern Michaela Bernold und Arno Dormann geleitet und beschäftigt rund 50 MitarbeiterInnen.


 

 

 

Wir erweitern unser Service!

Neue Ideen, neue Projekte, neue Features auf Pferdesport-Online.com: Bald finden sich auch Sattler in der umfassenden Pferdesport-Datenbank.

Die Ideen gehen den kreativen niederösterreichischen Start-Up-Unternehmerinnen Karin Schindler und Andrea Grob so schnell nicht aus. Laufend arbeiten die Gründerinnen der bisher einzigartigen Service-App Pferdesport-Online.com an neuen Ideen und Projekten. Klares Ziel dabei: Den Service-Nutzen für den User so weit wie möglich zu maximieren.

Eine vielfältige Palette an Adressen und Kontaktdaten von Dienstleistern und Unternehmen im Pferdebereich gibt es bereits. Mit August wird die App um zwei weitere Neuheiten ergänzt. Neben Anhängern und Transportunternehmen sind schon bald auch Sattler in der Datenbank gelistet.

Das lange Suchen nach Sattlern, welche die gewünschte Sattelmarke im Sortiment führen, oder schlichtweg solchen, die nicht zig Kilometern entfernt wohnen, ist damit endgültig vorbei. Wie gewohnt können über die App mit einem Klick Sattler in der Nähe samt Kontaktdaten aufgerufen werden. Für Ankauf, Verkauf oder schlichtweg die Anpassung eines Sattels – mit Hilfe von Pferdesport-Online.com findet ihr schon bald den Sattler eurer Wahl!

Die Service-App im Pferdesport

Pferdesport-Online.com stellt als einzige Service-Stelle rund ums Pferd hilfreiche Adressen von Dienstleistern zur Verfügung. Die baldige Erweiterung der Datenbank um Transportunternehmen und Sattler macht Pferdesport-Online.com noch unverzichtbarer für das Smartphone eines jeden Pferdemenschen. Die Kontaktdaten von rund 850 Hufschmieden, 500 Reitschulen, 1800 Stallungen und 700 Tierärzten und Kliniken sind schon jetzt standortbasiert mit einem Klick abrufbar.


Sie sind Sattler und wollen in unsere Datenbank aufgenommen werden? Dann kontaktieren Sie uns über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022!


 

Klappe auf!

Pferdesport-Online.com macht den Test! Halten Pferde-Produkte ihre Versprechen?

Innovative Sattelkonzepte, Zusatzfutter bei starker Belastung oder medizinische Techniken zur Therapieunterstützung – Hersteller und Unternehmen bringen eine breite Palette an Pferde-Produkten auf den Markt und preisen diese dementsprechend an.

Wir machen uns nun mit Kamera und vielen Fragen im Gepäck auf den Weg und stellen diese Produkte auf die Probe. Dabei werden Produkt und Hersteller vorgestellt, wichtige Produktinformationen eingeholt und auch direkt unter Probe gestellt. Das Ergebnis unserer Selbstversuche könnt ihr dann in Form eines Videos ansehen.

 Die ersten Videodrehs sind schon im Kasten und werden demnächst in zweiwöchigen Abständen auf unserem Youtube-Kanal und hier auf dem Pferdesport-Online.com Blog veröffentlicht.

Stay tuned!


 

Wollen auch Sie Ihrem Produkt mehr Plattform bieten und es von uns testen lassen?

Dann kontaktieren Sie uns über support@pferdesport-online.com oder unter +43 664 / 22 65 022!


 

Gut gestylt zum ersten Turnier

Die Aufregung vor dem ersten Turnier ist groß. Hat man alles eingepackt? Genug trainiert? Und vor allem – wie putzt man sich am besten heraus? Im Viereck ruhen nicht nur die Augen des Richterkollegiums auf einem, auch von Konkurrenz und Zusehern wird man genau unter die Lupe genommen. Ein gutes Auftreten ist da Pflicht!

Was gehört also zu einem gelungenen ersten Eindruck dazu?

Striegeln und Putzen bis alles glänzt – so lautet die Devise für ein perfekt gestyltes Pferd. Am besten wird der vierbeinige Sportler schon am Vortag mit reichlich Shampoo blitzeblank gewaschen. Auch Mähne und Schweif kann man am Abend einflechten – das spart Zeit vor der Abfahrt am Turniertag.

Nicht nur der vierbeinige Partner, sondern auch Sattel- und Zaumzeug sollten vor der Fahrt aufs Turnier gründlich gereinigt werden. Am besten gelingt das mit einer speziellen Lederseife und einer anschließenden Nachbehandlung mit Lederfett bzw. –glanzcreme.

Für ein kurzes Aufpolieren bevor es tatsächlich ins Viereck  oder den Parcours geht, empfehlen sich Leder-Reinigungssprays, die man ganz problemlos auch noch kurz vor dem Start für den letzten Schliff aufsprühen und mit einem Tuch kurz einreiben kann.

Während in der Dressur eine schneeweiße Schabracke zum guten Ton gehört, geht es etwa im Springsport farbenfroher zu. Eine farbige Schabracke sollte auf jeden Fall mit dem Ton der Gamaschen und – für die Perfektionisten unter den Reitern – auch farblich mit dem Sakko abgestimmt werden.

Auch das Outfit des Reiters muss natürlich stimmen. Ein absolutes Muss ist dabei eine weiße Reithose und glänzend polierte Lederstiefel. Ob die Reithose Voll- oder nur Knielederbesatz hat, ist dem eigenen Geschmack überlassen. Zum guten Ton gehört ein schickes Turniershirt oder – vor allem in der Dressur – eine weiße Bluse mit Plastron. Während Dressurreiter meist schwarze Sakkos oder in höheren Klassen Fracks tragen, dürfen die Jackets im Springsport auch bunt ausfallen. Es empfiehlt sich, auf eine gute Passform und vor allem genügend Bewegungsfreiraum zu achten. Weiße Handschuhe, ein schicker Helm (oder in höheren Dressur-Klassen Zylinder) und ein Haarnetz zur Bändigung der eigenen Mähne runden das gelungene Turnieroutfit ab.


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